Impfungen für die Kinder des DAY CARE CENTER
Zonta Club Oberhausen Rheinland engagiert sich für lebenswichtige Impfungen für Kinder in Manila
In Verbindung mit der Deutsche Oenophilogen Gesellschaft e. V. engagiert sich der Zonta Club Oberhausen stark, um Kindern im philippinischen Manila einen besseren Start ins Leben und eine warme Mahlzeit zu ermöglichen. Erstere hat das day care center eingerichtet. Hier werden 500 bis 550 Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren betreut und unterrichtet. Ein deutscher Arzt war im Rahmen eines Forschungsprojektes vor Ort und hat die Kinder untersucht.
Hierbei wurde festgestellt, dass die Kinder keinen ausreichenden Impfschutz haben. Da der Verein durch die Zahlung der Lehrergehälter und das Schulbauprojekt finanziell stark engagiert ist und aufgrund der Ausrichtung auch keine Möglichkeit hat, dass notwendige Impfprogramm zu starten, erklärte Zonta Oberhausen spontan die Bereitschaft, die Kosten hierfür zu tragen. In Verbindung mit den 13 Zonta Clubs in Manila und Zonta Governor Virma wird nun ein umfangreiches Impfprogramm auf die Beine gestellt. „Dies ist ein wunderschönes Beispiel für ein internationales Hilfswerk, das dem Servicegedanken unserer Organisation Rechnung trägt“, freut sich Elke Vonderhagen, Vorstandsmitglied Zonta Oberhausen.
Die Lage auf den Philippinen erfordert auch großes Engagement, da die Lebensbedingungen unverstellbar verheerend sind.
Alle 6 Minuten stirbt ein Kind an Masern, alle 51 Minuten stirbt ein Kind an Tetanus und alle 25 Minuten stirbt ein Mensch an Tuberkulose. Die Philippinen sind das mit Tuberkulose am stärksten durchseuchte Land der Erde. Kein Wunder bei diesen Umständen: Die Smokey-Mountains sind ein stinkender und qualmender Abfallberg, an dem der Müll der philippinischen Großstadt gesammelt wird. Ständig sind die Bewohner auf den Halden, um den Müll zu trennen und Verwertbares aufzuspüren. Häufig genug kommt es so auch zu Unfällen und Verletzungen. Hier ist eine große Quelle für alle möglichen ansteckenden Krankheiten. Bereits kleinere Hautverletzungen führen leicht zu Blutvergiftungen und schwer heilenden Geschwüren. Hiervon sind besonders die Kinder betroffen, denn Spielplätze kennen sie nicht, meist müssen sie schon als 4-jährige auf den Müllbergen nach Verwertbarem suchen.
Hier wird wirklich jede Hilfe gebraucht. Falls Sie das day care Projekt unterstützen oder mehr Informationen erhalten möchten, wenden Sie sich an:
Nicole Bitter, ZC Oberhausen Rheinland
Birgit Dreehsen, Deut. Oenophilogen Ges. Gemeindienst e.V.
Medizin
Wussten Sie, dass auf den Philippinen alle 6 Minuten ein Kind an Masern stirbt? Alle 51 Minuten stirbt ein Kind an Tetanus und alle 25 Minuten stirbt ein Mensch an Tuberkulose. Die Philippinen sind das mit Tuberkulose am stärksten durchseuchte Land der Erde. Kein Wunder bei diesen Lebensbedingungen: Die Smokey-Mountains sind ein ewig stinkender und qualmender Abfallberg, an dem der Müll der Philippinischen Großstadt gesammelt wird. Hunderte von Müllwagen kommen täglich und bringen den Abfall der Stadt. Schon weit vor dem Müllberg erklimmen die Kinder während der Fahrt den Wagen und versuchen, einige wertvolle Stücke zu ergattern. Nicht selten rutschen sie ab und kommen dabei „unter die Räder“. Ständig sind die so genannten „Scavengers“ wie die Müll sammelnden Menschen genannt werden, auf den Halden, um den Müll zu trennen und Verwertbares aufzuspüren. Sie leben von dem Erlös dessen, was sie hierfür bekommen. Sobald der Müll abgeladen wurde, stürzen sich die Menschen aus ihrer Not wie die Krähen auf den gerade frisch angekommenen Müll. Sie suchen nach Kronkorken, Flaschen, Metallstücken oder sonstigen wieder verwertbaren Materialien. Bulldozer verteilen den angekommen Müll und ebnen so die Müllhalde ein. Häufig genug kommt es so auch zu Unfällen und Verletzungen. Hiervon sind besonders die Kinder betroffen, denn Spielplätze kennen sie nicht. Man spielt im und auf dem Müll. Dies ist natürlich eine große Quelle für alle möglichen ansteckenden Krankheiten. Bereits kleinere Hautverletzungen führen leicht zu Blutvergiftungen und schwer heilenden Geschwüren. Diese Müllberge sind viele Meter hoch und manchmal rutschen Sie plötzlich weg, z.B. nach lang anhaltenden Monsunregenfällen. So z.B. im Juni letzten Jahres, als der Müllberg hunderte von sammelnden Kindern und Erwachsenen unter sich begrub. 200 Tote wurden gefunden, unzählige liegen weiterhin unter dem Müll begraben. Bereits seit 18 Jahren unterstützt die Organisation Ärzte für die dritte Welt ein Projekt in Tondo Manila.

